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Unternehmen
![]() Kommerzialrat Roderich Chwoyka Mit dem Anbrechen des Industriezeitalters Mitte des 19. Jahrhunderts entstand das Bewachungsgewerbe als moderner Dienstleistungsapparat. Wachsende Fabriken, Lagerhäuser, Umschlagplätze und Verkehrswege erforderten die Gründung der „Ersten Salzburger Wach- und Schließgesellschaft“ im Jahre 1906 – die Gründung des heutigen Österreichischen Wachdienstes. Wilhelm R. Chwoyka kam als junger Leutnant von der Front zurück und brachte die „Erste Salzburger Wach- und Schließgesellschaft“ in der Zwischenkriegszeit auf Erfolgskurs. Der Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich erforderte die Bewachung von Fertigungsstätten und Vorratslagern der „kriegswichtigen“ Betriebe, Munitionslagern, amtlichen Gebäuden, Museen und Depots. Nach einer Zeit des Aufbaus mit dem Ziel und gleichzeitig dem Erfolg einer flächendeckenden Präsenz über das gesamte Bundesgebiet, kam der mit Überzeugungskraft, Innovation, Mut und Tapferkeit ausgezeichnete Wilhelm Chwoyka durch einen tragischen Verkehrsunfall ums Leben. Sein Sohn Roderich Chwoyka übernahm in jungen Jahren die Firma und erkannte in den siebziger Jahren neben der klassischen, personellen Bewachung die Bedeutung der Technologie elektronischer Sicherungssysteme. ![]() v.l.n.r.: Mag. Albert Hollweger, Mag. Hans-Georg Chwoyka, Mag. Clemens Chwoyka, Heute ist der Österreichische Wachdienst das älteste Sicherheitsunternehmen Österreichs in Familienbesitz, das in dritter Generation von den Brüdern Mag. Hans-Georg Chwoyka, Mag. Clemens Chwoyka und Mag. Albert Hollweger geführt wird. Das Erfordernis, personelle Dienstleistungen und moderne Sicherheitstechnik ineinander übergreifen zu lassen, um höchst erfolgreiche Sicherheitskonzepte für komplexe Aufgabenfelder zu erstellen und umzusetzen, war der Anlass zur Gründung der Tochterfirmen Alarm- und Raumschutz, Partner Gebäudereinigung und Technical Management Systems. ![]() Die Generaldirektion in der Bayerhamerstraße Mit dem Beginn der Bauarbeiten einer neuen Generaldirektion in Salzburg und der Übersiedlung von der Ernest-Thun-Straße in die Bayerhamerstraße wurde sozusagen der Grundstein gelegt, ins neue Jahrtausend symbolhaft „mit einer jungen Generation“ aufzubrechen. Bei der Planung des Gebäudes wurde großer Wert auf qualitativ hochwertige technische Ausstattung und modernste Zutrittssysteme gelegt. Der Blick in Richtung Zukunft und Innovation sollte im eigenen Haus beginnen. |