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„Durch 2020 sind wir robuster geworden“

Ein paar Tage ist es alt, das Jahr 2021 und schon werden so viele Hoffnungen in die kommenden Monate gelegt. Es soll alles besser werden als im vergangenen Jahr. Doch war 2020 wirklich alles schlecht? Es heißt ja „aus Krisen erwachsen immer wieder neue Kräfte“. Welche Lehren konnten die Mitarbeiter von ÖWD Security & Services aus den hinter uns liegenden Monaten ziehen und was wollen wir im Jahr 2021 alles verbessern und erreichen. Darüber haben sich Alexander Kiss, Direktor der Region Ost, Markus Grundner von ÖWD cleaning services und Bernhard Steindl von ÖWD security systems Gedanken gemacht.

Nach der Unsicherheit kam der Blick über den Tellerrand

Es begann im März 2020 als plötzlich die Welt stillstand und auch im Team von ÖWD Security & Services plötzlich keiner mehr wusste was die nächsten Wochen bringen würden. „Nahezu von einem Tag auf den Anderen wussten wir nicht mehr wie es weitergeht. Es war eine große Unsicherheit da, ob wir auch geschäftlich vom ersten Lockdown betroffen sind und ob die aktuellen Aufträge die letzten für dieses Jahr sein würden. Wir haben uns noch einmal alle zu einem Lockdown-Kaffee (mit dem notwendigen Abstand) getroffen und keiner hat gewusst wann alles wieder normal sein würde“, schildert Bernhard Steindl die Situation vor dem ersten Lockdown. Nicht nur die Auftragslage zu dieser Zeit war sehr unsicher, eine große Herausforderung war es die Mitarbeiter trotz der physischen Abwesenheit als Team zu stärken. „Eine große Kunst in diesem Jahr war es den Mitarbeitern die Angst zu nehmen, sie zu motivieren und ihnen Sicherheit zu geben“, so Markus Grundner, von ÖWD cleaning services. Sie standen vor allem mit der Vernebelungsdesinfektion immer an vorderster Front. Ebenfalls immer im Einsatz waren die Kräfte von ÖWD security services. „Wir sind plötzlich vor vollkommen neuen Bedarfssituationen gestanden, die rasch und professionell gelöst werden mussten. Durch die neuen Dienste wie Fiebermessungen, Personenleitungen bei Teststraßen oder Informationsdiensten in Pflegeeinrichtungen übernahmen wir auch Risikobereiche. Wir mussten lernen extrem diszipliniert zu arbeiten und den Eigenschutz in den Vordergrund zu stellen, um als Organisation dauerhaft einsatzfähig zu bleiben“, erklärt Alexander Kiss.

Durch Herausforderungen lernen

Es entstanden im vergangenen Jahr nicht nur neue Geschäftsfelder, viele der bereits bestehenden wurden an die geänderten Bedürfnisse der Kunden angepasst. Vor allem bei den Security Dienstleistungen musste man hier schnell handeln und sehr flexibel sein. „In unserem Bereich waren vor allem die Speed Skills gefragt. Man musste schnell reagieren, in der Dynamik der Situation war oft kein Spielraum für langwierige Diskussionen. Verzögerte Entscheidungen wurden vom Markt, der sich situationsbedingt unvorhersehbar entwickelte, bestraft“, so Kiss. Für die Mitarbeiter der ÖWD security systems ging es vor allem darum mehr im Voraus zu planen, nur so konnten schwierige Fragen wie, wie lange haben meine Mitarbeiter noch Arbeit oder wie viele Aufträge können wir noch bedienen, gelöst werden. „Wir haben uns in dieser Zeit Werkzeuge gebaut, um die Zukunft besser verstehen zu können. Wir wissen nun genau wie unsere Arbeitsauslastung in den nächsten 16 Wochen ist. Dieses Wirtschaften und Fahren auf Sicht wird uns sicher bleiben“, erklärt Bernhard Steindl. Eine weitere Maßnahme wie man gut durch die Krise kommt, war den Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben weiter über den Tellerrand hinauszublicken. „Wir arbeiten nun in unterschiedlichen Setups, was bewirkt hat, dass die Mitarbeiter begonnen haben nach links und nach rechts zu schauen. Sie mussten sich mehr in die Rollen der Kollegen eindenken. Nun weiß jeder was die anderen genau machen. Wir haben unsere Organisation so aufgestellt, dass wir widerstandsfähiger sind. Durch Backups von allen Rollen und Prozessen ist die ganze Organisation robuster geworden. So können wir uns an neue Situationen besser anpassen“, erklärt Steindl eine der größten Errungenschaften die aus dem Jahr 2020 bleiben wird. Eines haben Grundner, Kiss und Steindl gemein: sie alle blicken zuversichtlich in die Zukunft und hoffen, dass das Jahr 2021 die Erwartungen erfüllt – und wir mit neuer Kraft aus der Krise gehen.

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