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Parken verboten – ÖWD sagt Falschparkern den Kampf an

Parksünder haben in Salzburg kaum eine Chance. 35 Mitarbeiter der ÖWD security sind von Montag bis Freitag unterwegs, um dafür zu sorgen, dass Kurzparkzonen eingehalten werden.

Fahrer die Autos willkürlich vor Hauseinfahrten parken, Autos die die Sicht im Kreuzungsbereich behindern oder Kurzparkzonen die ignoriert werden stehen in Salzburg an der Tagesordnung. In diesen Fällen kommt die Straßenaufsicht von ÖWD security ins Spiel. Sie sorgen dafür, dass nur dort geparkt wird wo es ausdrücklich erlaubt ist. „Wir erhalten unsere Vorgaben vom Magistrat und die müssen wir strikt befolgen“, so Angelo S., Dienstführer in Salzburg. Nach einer umfassenden Einschulung sind die Straßenaufsichtsorgane vier Tage in der Woche (Mo bis Fr) von 9 bis 19 Uhr unterwegs. „Kurz vor 9 Uhr holen sich unsere Mitarbeiter in der Zentrale ihr Arbeitsmaterial ab, dann wird ihnen eine der 15 Zonen in Salzburg zugewiesen. Ab da können sie selbstständig entscheiden, wo und wann sie welche Straße kontrollieren“, erklärt der 23-jährige, der neben dem Bürojob als Dienstführer selbst noch auf der Straße Kontrollen durchführt. „Es ist ein sehr abwechslungsreicher und spannender Job. Man trifft sehr viele Menschen aus den verschiedensten Kulturen auf der Straße. Außerdem muss man sehr genau sein und seine Zeit gerne draußen an der frischen Luft verbringen“.

Traumjob durch Zufall

Angelo S. selbst hat nach seiner Lehre als Foto- und Multimediakaufmann eher durch Zufall den perfekten Job für sich gefunden. „Nach einem Probetag bei der Straßenaufsicht in Steyr habe ich gezielt nach einem Job beim ÖWD gesucht. Beworben habe ich mich aber als Portier- Werkssicherheit. Gott sei Dank wurde das aber nichts und man hat mir einen Job in der Straßenaufsicht angeboten. Nachdem ich ein Jahr nur draußen gearbeitet habe, wurde ich zum Dienstführer befördert“, schildert er seinen Werdegang. Heute ist er für die Koordination der 34 Mitarbeiter zuständig. Außerdem ist er für die Mitarbeiter und für den Magistrat der erste Ansprechpartner, wenn es etwas zu besprechen gibt. Vorher musste er jedoch noch einige Schulungen und Prüfungen absolvieren. „In Salzburg ist es Pflicht Prüfungen über die Parkgebührenordnung und weiterführend über die Straßenverkehrsordnung abzulegen. Diese werden von der Landesregierung geprüft. Wir sind sehr stolz, dass bis jetzt alle die Ausbildung erfolgreich absolviert haben“, erklärt Servicemanagerin Manuela K., die die Schulungen in Salzburg koordiniert und abhält. 

Bestechung sinnlos

Einen Strafzettel bekommt wohl niemand gerne, deshalb ist auch nicht selten der Fall, dass die betroffenen Personen lautstark oder gar handgreiflich werden. „Dann heißt es für uns ruhig bleiben, deeskalieren und mindestens eine Armlänge Abstand halten. Wenn nichts mehr hilft rufen wir die Polizei“, so der Dienstführer. Auch Bestechungsversuche sind völlig sinnlos, aber man kann mit den Straßenaufsichtsorganen reden. Generell gilt: ist das Mandat bereits gedruckt hilft kein Bitten und kein Betteln, dann kann man sich gerne während den Parteienverkehrszeiten direkt an das Strafamt wenden. An dieser Stelle will S. gleich ein Vorurteil aus dem Weg räumen. „Wir bekommen vom Magistrat keine Vorgaben wie viele Strafzettel ausgestellt werden sollen, außerdem erhalten wir keinerlei Provisionen“.

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