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Sicher in die Schule mit ÖWD security

Die Mitarbeiter der Schulwegpolizei des ÖWD sorgen dafür, dass die Schüler und Schülerinnen sicher zur Schule und wieder nachhause kommen.

Es ist der erste Schultag: die kleinen Schulanfänger sind mit Schultasche und Schultüte ausgestattet, der Schulweg ist geübt und die Nervosität groß. Oft ist nicht ganz klar wer aufgeregter ist – die Schüler oder die Eltern. Neben der Ungewissheit was der Schulalltag wohl mit sich bringt, machen sich Eltern zusätzlich oft Sorgen, ob ihre Kinder sicher bei der Schule bzw. wieder zuhause ankommen. Da ist es beruhigend zu wissen, dass bei den Schutzwegen die Mitglieder der Schulwegpolizei warten, um ihre Kinder sicher über stark befahrene Straßen zu bringen. In Niederösterreich übernehmen diese Aufgabe unter anderem die Mitarbeiter von ÖWD security. Seit über 10 Jahren ist hier der ÖWD auch in der Schulwegsicherung tätig, übernommen wurde diese Aufgabe zum Beispiel von Birgit und Franziska. „Bis 2009 hat die Polizei die Absicherung des Schutzweges übernommen. Hier war jedoch ein großes Problem, dass diese ihren Posten bei einem Einsatz verlassen musste und so die Sicherheit für die Kinder nicht mehr gegeben war. Aus diesem Grund ist die Gemeinde an den ÖWD herangetreten. So haben sich unsere Mitarbeiter auch als Schulwegpolizisten ausbilden lassen“, erklärt Birgit, die seit 3,5 Jahren für den ÖWD arbeitet. Ihre Kollegin Franziska ist bereits seit 11 Jahren für das Familienunternehmen im Einsatz.

Ansprechpartner, Seelsorger und Krankenschwester in einem

Ihre wichtigste Aufgabe ist es den Kindern eine sichere Überquerung der Straße zu ermöglichen. Dafür darf die Schulwegpolizei im Gegensatz zu den Schülerlotsen, die mit den Kindern die Straße überqueren müssen, den Verkehr selbstständig anhalten. Aber als Schulwegpolizist ist man mehr als das, man baut auch eine Beziehung zu den Kindern auf. „Wir kennen nahezu alle unserer Kinder. Viele begleiten wir von ihrem ersten Schultag bis zum letzten in der vierten Klasse. Das ist einerseits schön, aber auch oft traurig, wenn man nach der vierten Klasse Abschied nehmen muss. Der verläuft manchmal sehr tränenreich”, erzählt Birgit. Generell sind sie neben Schulwegpolizisten auch Seelsorger oder Krankenschwestern. „Die Eltern verlassen sich auf uns, dass die Kinder heil zuhause ankommen. Vor allem die kleineren Kinder lassen wir nicht alleine, solange sie nicht in der Obhut des Busfahrers oder eines Elternteils sind“, so Birgit. Hier muss man ab und zu auch einmal streng sein, vor allem den Autofahrern gegenüber. Diese sind während der Fahrt oft abgelenkt und nehmen so das Geschehen am Schutzweg nicht ausreichend wahr. Eine ganz besondere Aufgabe für die beiden ist die Verkehrserziehung in der Sonderpädagogischen Schule. „Das ist eine Sache die uns besonders am Herzen liegt. Hier bekommen wir immer ein sehr freundliches und tolles Feedback zurück“, sind sich Birgit und Franziska einig.

Immer im Einsatz

Da die beiden Frauen nicht nur als Schulwegpolizisten für den ÖWD tätig sind, sondern auch als Straßenaufsichtsorgane für den gesamten ruhenden Verkehr, ist ihr Arbeitstag immer vollgepackt. „Wir beginnen um ca. 7.30 Uhr. Da wir eine Schulstadt sind kommen hier bis 8 Uhr ca. 35 Busse an. Wenn die Kinder in der Schule sind kümmern wir uns um die Büroarbeit und unsere Aufgaben als Straßenaufsichtsorgane. Von 11.30 bis 13 Uhr sind wir wieder für die Sicherung der Schutzwege im Dienst und anschließend arbeiten wir wieder bis zum Dienstende für die Abdeckung der Kurzparkzone und des gesamten ruhenden Verkehrs“, erklärt die Schulwegpolizistin ihren Tagesablauf. Für ihren Einsatz wurden sie bereits vom Kuratorium für Verkehrssicherheit mit einem 2. Platz ausgezeichnet.

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