Was ist Parkettaufbereitung? – Definition & Ziele
Das Holzboden aufbereiten bzw. die Parkett Sanierungung umfasst alle fachlich fundierten Maßnahmen, um abgenutzte oder beschädigte Holzfußböden wieder in einen neuwertigen Zustand zu versetzen. Dies beinhaltet:
- Reinigen und bewerten des Zustands
- Schleifen bzw. Abschleifen der Holzboden Oberfläche
- Reparieren beschädigter Elemente
- Oberflächen behandeln (Ölen, Lackieren, Versiegeln)
- Nachpflege & Schutz
Ziel ist es, die Lebensdauer zu verlängern, die Optik zu erneuern und den Holzfußboden gegen zukünftige Abnutzung zu schützen. Parkett ist ein langlebiger, wertvoller Bodenbelag – mit der richtigen Aufbereitung kann er Jahrzehnte erhalten bleiben.
Parkettarten & ihre Aufbereitung
Die Wahl der Aufbereitungsmethode hängt entscheidend vom Parkett‑ oder Holzfußboden‑Typ ab:
Massivparkett
- Besteht aus durchgehend solidem Holz
- Kann mehrfach abgeschliffen werden (abhängig von Nutzschicht, oft 4–8 ×)
- Ideal für klassische Renovierungszyklen
- Oberfläche kann ölig, lackiert oder gewachst sein
Vorteil: sehr langlebig, mehrfach renovierbar.
Mehrschichtparkett
- Holzschicht (2,5 – 6 mm) auf Trägerplatte
- Kann je nach Dicke 1–3x abgeschliffen werden
- Häufig modern in Wohnbereichen verbaut
Tipp: Vor dem Schleifen immer prüfen, ob ausreichende Nutzschicht vorhanden ist.
Fertigparkett vs. geölte Oberflächen
- Geölte Böden: Pflegbarer, natürlicher Look
- Lackierte Böden: Hart und widerstandsfähig
- Wachs/Oberflächenöl: warme Optik, gute Reparaturfähigkeit
Unterschied: Geölte Parkette lassen sich oft mit wenig Aufwand erneuern, lackierte eher durch Schleifen und Neubehandlung.
Schritt für Schritt Anleitung: Die Aufbereitung
Die folgenden Schritte stellen einen Praxisablauf dar – exakt und verständlich erklärt:
Zustand analysieren & vorbereiten
Bevor mit der eigentlichen Parkettaufbereitung begonnen werden kann, ist eine gründliche Analyse des Holzbodens unerlässlich. Dabei wird geprüft, ob lose Dielen, Risse, Fugen oder Nägel vorliegen, die vor dem Schleifen repariert oder fixiert werden müssen. Auch die Stärke der Nutzschicht und mögliche Wasserschäden werden bewertet, um das passende Verfahren zu wählen. Besonders wichtig: Es muss genau festgestellt werden, welcher Holzboden verlegt ist – ob Massivparkett, Mehrschichtparkett oder Holzdielen –, denn davon hängen Schleiftiefe, Bearbeitbarkeit und Pflegeprodukte entscheidend ab. Zudem gibt es zahlreiche Holzarten wie Eiche, Buche, Ahorn oder Nussbaum, die sich in Härte, Maserung und Saugverhalten unterscheiden – und dementsprechend individuell behandelt werden müssen.
Grundsätzliche gilt:
- Analyse des Holzbodens
- Boden gründlich reinigen
- Lose Parkettteile fixieren
- Nägel versenken, Fugen prüfen
Tipp: Gute Vorbereitung verhindert spätere Schäden.
Parkettboden schleifen
Das Schleifen eines Parkettbodens ist der entscheidende Arbeitsschritt in der professionellen Parkettaufbereitung. Dabei wird die oberste Schicht des Bodens – meist inklusive alter Versiegelungen, Kratzer, Flecken und Unebenheiten – kontrolliert abgetragen. Ziel ist eine glatte, einheitliche Oberfläche, die anschließend neu behandelt werden kann. Abhängig vom Zustand des Holzes erfolgt das Schleifen in mehreren Durchgängen, mit abgestufter Körnung – vom Grobschliff bis hin zum Feinschliff.
- Grobschliff: Entfernt alte Schichten, tiefere Makel
- Zwischenschliff: Sorgt für ein gleichmäßiges Ergebnis
Feinschliff: Glättet und bereitet die Oberfläche vor
Die Körnungen variieren von grob (24 – 40) bis fein (100 – 120).
Hinweis: Bei Parkett in Fischgrät‑ oder Mosaikmuster sollte besonders sorgfältig geschliffen werden, da die Holzrichtung oft wechselt.
Holzboden Reparatur & Nachbehandlung
Nach dem Schleifen werden Beschädigungen wie Risse, Dellen oder Fugen mit geeigneten Holzspachteln oder Reparaturharzen fachgerecht ausgebessert. Diese Reparaturen sorgen nicht nur für eine gleichmäßige Optik, sondern auch für eine stabile, geschlossene Oberfläche. Anschließend erfolgt die Nachbehandlung mit Öl, Lack oder Wachs, je nach gewünschter Optik und Beanspruchung des Bodens. Dabei ist entscheidend, dass das gewählte Pflegeprodukt zur jeweiligen Holzart passt – denn Eiche, Buche, Ahorn oder Nussbaum haben unterschiedliche Eigenschaften in Bezug auf Härte, Porigkeit und Farbverhalten. Die Wahl des richtigen Finishs schützt den Holzboden langfristig vor Feuchtigkeit, Abrieb und Schmutz – und betont gleichzeitig die natürliche Schönheit des Holzes.
- Ggf. Holzspachtel einsetzen
- Oberfläche entweder ölen, lackieren oder versiegeln
- Trocknungszeiten beachten
Je nach gewählter Oberfläche variiert die Pflege und Lebensdauer des Bodens (z. B. Öl benötigt regelmäßige Pflege, Lack hält länger bei hoher Beanspruchung)
Vorteile einer professionellen Aufbereitung
Eine fachgerechte Parkettaufbereitung durch Experten bietet klare Vorteile:
- Längere Lebensdauer
Professionelles Schleifen & Behandeln schützt vor frühzeitiger Abnutzung und Rissbildung.
- Höhere Wohnqualität
Ein ebenes, sauber bearbeitetes Parkett verbessert Raumgefühl, Wärme‑ und Schallschutz.
- Wertsteigerung & Werterhalt
Gut gepflegte Holzfußböden erhöhen den Immobilienwert bei Verkauf oder Vermietung.
- Geringere Folgekosten
Fachmännisch ausgeführte Aufbereitung reduziert spätere Reparatur‑ und Austauschkosten.
- Sicherheit & Gesundheit
Staubreduzierte Verfahren und hochwertige Materialien sorgen für ein besseres Raumklima und geringere Schadstoffbelastung.
Wer schleift einen Parkettboden ab – und wie finde ich einen professionellen Anbieter?
Das Abschleifen eines Parkettbodens sollte idealerweise von einem erfahrenen Fachbetrieb für Bodenverlegung oder Holzfußbodenrenovierung durchgeführt werden. Professionelle Anbieter verfügen über das notwendige Know-how, präzise Schleifmaschinen und abgestimmte Pflegeprodukte, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen – staubarm, gleichmäßig und ohne Schäden am Holz. Um einen qualifizierten Anbieter zu finden, empfiehlt es sich, auf Zertifizierungen, Kundenbewertungen, transparente Preisgestaltung und regionale Erfahrung zu achten.
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FAQ – Häufige Fragen zur Parkettaufbereitung
Wie oft sollte man Parkett aufbereiten?
Ein Parkettboden kann je nach Nutzschicht, Beanspruchung und Pflege alle 7–15 Jahre aufgearbeitet werden.
Wie bekomme ich den Parkettboden wieder schön?
Ein abgenutzter oder stumpfer Parkettboden lässt sich durch eine professionelle Aufbereitung wieder in einen neuwertigen Zustand versetzen. Dabei wird die Oberfläche abgeschliffen, gereinigt und je nach Wunsch geölt oder lackiert. Auch kleinere Kratzer oder Dellen können im Zuge der Sanierung ausgebessert werden. Schon eine fachgerechte Nachbehandlung mit speziellem Parkettöl oder Pflegewachs bringt oft erstaunliche Ergebnisse.
Was kostet eine Parkettaufbereitung in Österreich?
Typische professionelle Kosten liegen zwischen ca. 15 – 40 €/m² inklusive Schleifen, Reinigung und Versiegelung, variierend nach Zustand und Oberfläche.
Kann ich Parkett selbst aufbereiten?
Ja – mit geeignetem Werkzeug, Erfahrung und Sorgfalt. Für beste Ergebnisse und längere Haltbarkeit ist der Profi jedoch empfehlenswert.
Wie lange dauert eine Aufbereitung?
Abhängig von Fläche und Zustand: meist 1–3 Tage inkl. Schleifen, Trocknungszeiten und Oberfläche
Wann lohnt Aufbereitung statt Erneuerung?
Wenn die Nutzschicht ausreichend dick ist und keine strukturellen Schäden bestehen, lohnt sich in fast allen Fällen eine fachliche Aufbereitung
Ob Altbau-Dielen oder moderner Parkettboden – vertrauen Sie auf die Erfahrung von ÖWD Cleaning Services, wenn es um fachgerechtes Schleifen, Nachbehandeln und Pflegen von Holzböden geht. Unsere Spezialist*innen beraten Sie unverbindlich und persönlich und erstellen ein individuelles Angebot für Ihre Wohn- oder Gewerbefläche.
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